Strompreiserhöhung - Geheimnis für den richtigen Stromanbieter-Wechsel

Nicht nur die “großen Riesen”, also die herkömmlichen Grundversorger haben trotz stürzender Ölpreise und Finanzkrise die Strompreise für das Jahr 2009 kräftig erhöht. Beinahe unbemerkt sind auch viele kleine Anbieter hinzugekommen und haben ebenfalls ihre Preise angezogen. Doch wer den Wechsel zu seinem Stromanbieter richtig angeht, der kann auch weiterhin teils 200 Euro, bestenfalls sogar 400 Euro im Jahr sparen. 

Denn durch die neue Preisrunde sind damit auch die “Karten” unter den Stromanbietern neu gemischt worden. Eventuell lohnt es sich nachzuprüfen, ob der jetzige Lieferant durch die Strompreiserhöhung überhaupt noch der günstigste ist.

Dabei kann man im Hinterkopf behalten, wenn im Zuge der Finanzkrise die Ölpreise so stark gefallen sind, wird sich das mittelfristig auch bei den Gaspreisen bemerkbar machen, die wiederum einen Einfluss auf die Strompreise haben. Billiger Strom  ist daher nur eine Frage der Zeit, und es gilt nun, zum richtigen Zeitpunkt zu dem Stromanbieter zu wechseln, der diese zu erwartende Strompreissenkung auch am schnellsten an die Kunden weitergibt.

Grundsätzlich sollte man also wie folgt vorgehen:

1. Strompreise vergleichen

Das versteht sich von selbst. Mit dem Stromrechner ist dies schnell geschehen, und man hat für seinen Wohnort sofort eine Übersicht über das aktuelle Sparpotenzial. 200 bis 400 Euro sind hier pro Jahr durchaus an Ersparungen möglich.

2. Preisgarantie und Laufzeit beachten

In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sollte man bei der Auswahl des neuen Stromversorgers dann nicht nur ausschließlich auf den Preis achten. Es gibt zudem zwei Tipps, wie man sich auf künftige Strompreisveränderungen vorbereiten kann:

Die erste Variante: Wer Planungssicherheit benötigt, der sollte in seinem neuen Vertrag auf Preisgarantien achten. Es gibt eine Reihe von Anbietern, die - meist für einen Zeitraum von einem Jahr- den aktuellen Preis garantieren.

Günstiger kann es jedoch sein, auf die Laufzeiten des Stromvertrages zu achten. Meist sind die Strompreise bei längeren Laufzeiten zwar günstiger, allerdings vergibt man sich so die Chance, bei kräftigen Preissenkungen spontan zu einem anderen Stromanbieter zu wechseln, dies ist über das Formular des Stromrechners ja schnell geschehen. Es ist derzeit gut möglich, dass man mittelfristig noch günstigeren Strom bekommt, wenn man Verträge mit kurzer Kündigungsfrist (1 oder 3 Monate) abschließt und bei jeder neuen Preisrunde die Stromtarife vergleicht, so dass man immer das günstigste Angebot gewählt hat. So kann man zeitgemäß Geld sparen.

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