Strompreiserhöhung Februar 2009 : E.ON Nachtstrom knapp +30%. Alternativen?

Nach einer spürbaren Preiserhöhung zu Jahresbeginn haben trotz sinkender Gaspreise viele Stromanbieter ihre Strompreise noch einmal erhöht. Besonders arg traf es die Betreiber von Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen in Bayern: E.on erhöhte den Wärmestrom-Preis hier um bis zu 28%.

Jeder fünfte Haushalt muss demnach laut Süddeutsche Zeitung tiefer in die Tasche greifen. Viele Stadtwerke und Regionalgesellschaften des Großanbieters E.ON um etwas über 9%, wobei die Gesamtsteigerung bei zwei Dritteln der Stromversorger etwas über 8% beträgt.

Nachtspeicherheizungen jetzt viel teurer
Besonders heftig trifft es alle Besitzer von Nachtspeicherheizungen. Die Wärmestrom-Preise wurden E.ON Bayern um teils 28% angehoben. Bei gleichzeitigen Gewinnen von über 7 Milliarden Euro Grund genug für einen offenen Brief im Münchner Merkur.

Günstige Alternativen gibt es bei einem derart hohen Nachtstrom-Verbrauch leider nur selten. Das liegt daran, dass andere Stromanbieter für die Durchleitung Gebühren entrichten müssen, sodass bei derart hohen Strommengen (ca. 5.800 bis 10.000 kWh) das Angebot meist nicht mehr lohnt. Dennoch lohnt sich ein Stromanbieter-Vergleich, da in manchen Fällen ein beinahe gleich teurer Anbieter zu seinem Grundversorger gefunden werden kann, der bestenfalls mit einer 12-monatige Preisgarantie Planungssicherheit verschafft.

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Beispiel Bayern: Eine Familie mit Nachtspeicherheizung und einem Jahresverbrauch von 17.500 Kilowattstunden, von denen 80% auf den Wärmestrom nachts entfallen, können bei eprimo mit dem Tarif Billigstrom/" title="eprimo">eprimo Familie R4 sogar 894,58 Euro jährlich einsparen gegenüber dem Grundtarif von N-Ergie (Stand: 02.02.2009), das sogar bei einer monatlichen Abschlagszahlung. Es lohnt sich also jedenfalls, den Stromrechner zu bemühen. Dieser ist unverbindlich und absolut kostenlos.

 

Langfristig umsatteln
Wer allerdings noch mehr sparen möchte, der sollte sich so schnell wie möglich von der Nachtspeicherheizung verabschieden und auf andere Energieträger umsatteln, beispielsweise Gas. Man überlege: Strom wird zum Teil aus Verfeuerung von Kohle und Gas gewonnen mit entsprechendem Energieverlust. Dann wird dieser Strom in der Nachtspeicherheizung wieder in Wärme umgewandelt, erneut mit Verlust behaftet. Der sinnlose Verlust bei dieser Rückverwandlung sollte bei diesem Gedankengang schnell klar werden.

Es lohnt sich zurzeit also, schnell auf Gas umzusteigen und bestenfalls noch den Gasanbieter zu wechseln, so lässt sich das meiste Geld sparen.

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