Strompreise treiben: Teuerung wie seit 13 Jahren nicht mehr
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hat die neue Preiswelle bei Lebensmitteln, vor allem aber bei Energiekosten im November eine Teuerungsrate verursacht, wie sie seit 1994 nicht mehr aufgetreten ist. Insgesamt lägen die Verbraucherpreise im November 2007 um 3,1 Prozent höher als vor einem Jahr.
Dadurch würden die realen Löhne sinken, da die Lohnerhöhungen nicht so stark gestiegen sind wie die Lebenshaltungskosten. Dabei könnte die EZB durch Zinserhöhung in den Euro-Ländern eigentlich gegensteuern, andererseits würde dies eine Abschwächung der Konjunktur bedeuten, da die Kredite dann teurer würden.
Einen Löwenanteil dieser Preiserhöhung machen die gestiegenen Energiekosten aus, darunter insbesondere Benzinpreise und Strompreise. Für Strom würde jetzt 8,3 Prozent mehr verlangt als vor einem Jahr.
Zumindest hier können sich die Verbraucher durch einen Wechsel des Stromanbieters noch wehren. Dies kann in vielen Fällen sogar dazu führen, dass man hier Kosten einsparen kann. Dies kann man mit einem Stromrechner schnell herausfinden.