Strompreis um über 85% senken

Ist man Hausbesitzer, so kann man seinen Strompreis theoretisch um bis zu 85% senken. Diese Aussage stammt aus dem Presseportal der Deutschen Energie-Agentur (dena). Das größte Einsparpotenzial hätten demnach Hausbesitzer, die ein durchschnittliches Wohnhaus durch geschickte Sanierung energie-effizient gestalten würden. So die Aussage von Felicitas Kraus, Bereichsleiterin Energieeffizienz im Gebäudebereich der Deutschen Energie-Agentur GmbH.

Dabei präsentiert die dena einen Sieben-Punkte-Plan, an den man sich nur halten muss, um die Energie wesentlich effizienter zu nutzen. Dabei geht es um Analyse, Planung der Förderung, Durchführung wichtiger Maßnahmen bis hin zur Überprüfung.

Nicht nur im Sinne der Umwelt, auch für den eigenen Geldbeutel könnten sich diese Umbaumaßnahmen ab einer bestimmten Zeit rechnen, selbst wenn nicht das Maximum der 85% erreicht würden. Leider, so wird auch an anderer Stelle kritisiert, fehlt bei dieser Pressemeldung jegliche Abschätzung der Kosten gegenüber des Nutzens, so dass eine Einschätzung schwer möglich ist.

Sicher ist aber, dass die Kombination aus Altbausanierung und Stromanbieter Wechsel dann noch mehr als 85% der Stromkosten sparen kann. Zum Beispiel hatte ich in einer Doppelhaushälfte im vergangenen Jahr eine Stromrechnung von über 800 Euro. Die Suche über den Stromrechner ergab dann einen neuen Anbieter, bei dem ich für knapp über 600 Euro pro Jahr die gleiche Menge an Strom beziehen kann. Eine Ersparnis von rund 200 Euro oder 25%. Bei einer gleichzeitigen Sanierung, die teilweise auch staatlich gefördert wird, sind dann durchaus enorme Einsparungen möglich.

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